Hach, blass und rote Haare…

Keine Ahnung, was sie erzählt, ich stolpere immer nur bei youtube über Clips von ihr. Hab noch keinen mit Ton angehört, die Optik allein hat´s mir angetan. Geht wohl meist um Schminke und sowas. Egal, süß ist sie jedenfalls, die Reni. Hier liest sie wohl einen derzeit angesagten Vampirroman. Ja, Liv…is alles totaler Quatsch, ich weiß.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=I_1aUk1JjVg

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Loblied auf die Blässe

Mädchen trifft geheimnisvollen Außenseiter, beide verlieben sich unsterblich (haha) und durchleben zusammen schwierige Zeiten, bis am Ende schließlich alles in Ordnung kommt. Klingt nicht sonderlich aufregend, oder? Dennoch schafft es die Verfilmung von Stephenie Meyer´s „Twilight“, den eigentlich alten Stoff zeitgemäß und erstaunlich unkitschig aufzubereiten.

Bella Swan trifft Edward Cullen und dessen Familie, verliebt sich in den charismatischen Unsterblichen und macht sich damit zur Zielscheibe für einen besessenen Jäger. Edward und seine Familie tun alles, um Bella vor James, dem „Tracker“ zu beschützen. Soviel zur Story.

Zur Atmosphäre tragen die Farben einen Großteil bei. Sowohl die Blässe der Cullen-Familie (wobei Carlisle schon fast wie Commander Data aussieht, da hat man es etwas übertrieben…) als auch Bella´s lassen sofort erkennen, wer zu wem gehört. Großartige Hautfarbe übrigens, da schlägt mein schwarzes Herz gleich schneller…wenn ich Kristen Stewart als Bella sehe, dann sowieso! Lediglich die arg gebleichten Zähne mancher Darsteller (besonders bei Jacob Black, der ja Indianer mit dunklem Teint und schwarzen Haaren ist) fielen etwas unangenehm auf, aber so ist das wohl in den Staaten. Der gesamte Film bleibt herrlich unaufgeregt, etwas, das in modernen Filmen leider zu einer Seltenheit geworden ist, heißt es doch meist: schnelle Schnitte und viel Action! Catherine Hardwicke setzt jedoch auf Atmosphäre und die schauspielerischen Leistungen ihres Casts. Es gibt keine großartigen CGI-Effekte und generell ist der Erzählstil eher ruhig, was sehr gut zum Stoff passt.

Sehr gelungene Szene: Das Baseballspiel der Cullen-Familie.

Hier der Trailer:

httpv://de.youtube.com/watch?v=z0Bbw3G_bxk

Blutleer und ohne Biss

Liv´s Meinung zu „Blood Ties“ (RTL2):

Eine weitere Fernsehserie über unsereins. Nach „Blade – Die Serie“ und „Moonlight“, die jede auf ihre Weise ein bestimmtes Bild der Gesellschaft der Untoten gezeichnet haben, flimmert nun Blood Ties über deutsche Bildschirme.

Kurz läßt sich sagen: Jeder von uns, der sich aufführt wie der „Held“ aus Blood Ties würde kaum eine Woche in einer Stadt überleben. Lächerlich, der direkte Kontakt zu Menschen, die emotionale Bindung an Sterbliche, all dieser ganze Quatsch ist doch total unrealistisch. Noch dazu wirkt das Ganze wie die Inszenierung irgendwelcher Filmstudenten, die Kameraführung, das Licht, alles ist sehr seltsam und qualitativ überhaupt nicht mein Geschmack. War „Blade“ noch überzeichnetes Comic mit netter aristokratischer Verschwörungsgeschichte im Hintergrund und war „Moonlight“ ein romantisches Kammerspiel mit halbwegs attraktiven Charakteren, so fällt „Blood Ties“ in allen Belangen deutlich ab.

Ein blutleeres Stück Fernsehen ohne Biss.

Liv