2012 – Abschlussbericht

2012 war ein gutes Jahr. Selbst wenn die Welt wirklich unterginge, könnte ich das sagen. Beruflich und privat ist alles in Ordnung, ich habe es sogar fertig gebracht, eine Kurzgeschichte fertig zu stellen und ein wenig Musik zu machen, yay!

Schreiberei
Die etwas hintergründige Science-fiction-Geschichte „Das Alison-Szenario“ gibt’s demnächst hier im Blog zu lesen, „Fegefeuer“, eher im Horrorgenre angesiedelt, folgt schnellstmöglich. Und ich habe auch schon jede Menge weiterer Ideen, die niedergeschrieben werden wollen. Vielleicht versuche ich irgendwann sogar, ein paar Geschichten zu verkaufen. Ach ja, ich nehme auch an einem Schreibwettbewerb für Horrorkurzgeschichten teil, das habe ich mir aber für nach den Feiertagen aufgehoben. Da ist also noch jede Menge zu tun in 2013.

kheryha & lito
Musikalisch sieht es nicht ganz so gut aus. Zwar steht „Cassandra Syndrome“ von lito kurz vor der Fertigstellung des rough-mix, aber insgesamt fehlte hier einfach die Zeit. „Shock & Awe“ hatte ich erst mal auf Eis gelegt, das wird aber auf jeden Fall in 2013 wieder aufgenommen, genau wie eine modernisierte Version von „Electronic Counter Measures“. Sich wirklich dran zu setzen und in meinen Ohren brauchbare Musik zu schreiben, ist eine sehr zeitintensive Sache. Die Tatsache, dass ich seit geraumer Zeit wieder voll auf dem Goa-Trip bin, wird sich wohl auch musikalisch niederschlagen, wenn auch lito nicht unbedingt viel mit Trance zu tun hat. „Cassandra Syndrome“ ist jedenfalls kein Gute-Laune-Stück, aber was anderes ist hier ja auch nicht zu erwarten. Demnächst gibt es einen Alpha-Mix zu hören.

Von kheryha kommt in 2013 auch irgendwas. Bestimmt. Momentan steht aber lito im Vordergrund. Mit demnächst mal aufgerüsteter Hardware (Geld, anyone?) werden dann endlich auch wieder Vocals aufgenommen!!!

Berufliches
Neuer Arbeitgeber seit Februar 2012, im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Natürlich findet man immer was zum Meckern, aber im Vergleich zur Zeit davor ist es momentan geradezu paradiesisch. 2013 wird meine Nebentätigkeit als Fachreferent und Consultant für Social Media, Webprojekte und generell Online-Dinge (Cybermobbing, Games, Jugendschutz) stärker als in 2012 vorangetrieben. Bereits jetzt sind fünf Termine im ersten Halbjahr geplant und ich hoffe, dass es im zweiten auch ungefähr soviele werden.

Projekt „Carne Vale“
Seit fast zwei Jahren lebe ich nun vegetarisch und das wird sich auch nicht mehr ändern. Bewusstseinstechnisch mache ich vielleicht den einen oder anderen kleinen Schritt hin zur veganen Lebensweise, einen völligen Umschwenk möchte ich aber weder mir noch meiner Umwelt zumuten. Aber so Dinge wie veganer Lederersatz sind schon nicht so uninteressant. #schuhe

Ausblick
2013 soll noch besser werden als 2012. In künstlerischer Hinsicht will ich Nägel mit Köpfen machen und tatsächlich Musik und Geschriebenes veröffentlichen. Beruflich soll er bergauf gehen und es wird sich zeigen, ob eine Vollzeit-Festanstellung weiterhin das richtige Modell dafür ist, oder die Entwicklung eher zu einem Teilzeitmodell geht und der Rest mit freiberuflichen Dingen aufgefüllt wird.

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(Un)erreichtes

Das Jahr ist schon mehr als halb rum und damit ist es wohl an der Zeit, mal eine Zwischenbilanz zu ziehen, welche meiner (guten?) Vorsätze für dieses Jahr erreicht wurden und welche nicht.

1. Vegetarisch (weiter)leben.
Das kann guten Gewissens als erreicht und etabliert angesehen werden. Worauf ich dabei besonders stolz bin ist, dass ich mir meine Toleranz gegenüber Fleischessern vollständig bewahren konnte. Auch Berichte über Berge von Fleisch bei einem texanischen Barbecue können mir nicht den Appetit auf meine Tofubratwurst verderben und ich hege auch keinerlei missionarische Ambitionen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht auf ethisch-moralische Diskussionen einlasse, aber ich stelle mich nicht auf eine Ebene höherer Erleuchtung, nur weil ich für mich entschieden habe, kein Fleisch mehr zu essen. Ich hoffe, dass das so bleibt.

2. Weniger Kompromisse eingehen
Das kann zumindest als teilerfüllt angesehen werden. Beruflich hat sich die Situation extrem verbessert, privat besteht der Spagat zwischen Familie und Hobbies natürlich nach wie vor. Naja, vielleicht kann man wirklich nicht alles haben.

3. Wieder mehr (bzw. überhaupt mal) Schreiben und Musik machen
Hmm, hier ist leider bislang kein Fortschritt zu erkennen. Zwar habe ich mit einer Kurzgeschichte begonnen, mein Kopf ist voller Ideen und auch in punkto musikalischer Kreativität ist jede Menge Potential vorhanden. Leider fehlt die Zeit, vor allem dafür, den Kopf mal genügend frei zu machen für kreatives Arbeiten. Es geht einfach nicht, sich abends nach einem anstrengenden Tag zu zwingen, noch was lesbares aufs virtuelle Papier zu bringen oder sinnvoll Noten aneinander zu reihen. Aber mein Wille ist ungebrochen! Es wird vor Ende des Jahres noch zumindest eine Kurzgeschichte fertig gestellt. „Das Alison-Szenario“ ist im Kopf schon komplett durchdacht, aber eine durch Zeitmangel bedingte Schreibblockade macht es nicht gerade einfacher, das Erdachte auch in Wort zu kleiden. Naja, niemand hat gesagt, dass es leicht sei zu schreiben.

4. Weniger gestresst sein
Ja, das hat zu weiten Teilen geklappt. Nicht zuletzt der neue Job, die Freiheit, nebenbei auch als Referent tätig sein zu können und sehr schöne Entwicklungsperspektiven haben für ein drastisch reduziertes Stresslevel gesorgt. Privat ist es natürlich mit nunmehr zwei Kindern nicht unbedingt stressfreier geworden, aber das ist es wert.

Schauen wir also optimistisch dem Jahresende entgegen und vielleicht kann ich dann verkünden: Mission erfüllt.

Man wird ja noch träumen dürfen.

siehe auch: „Vorsätze, gute“

Das Jahr geht zu Ende und ich mache mir Gedanken, was in 2012 anders werden oder auch so bleiben soll wie es ist.

Hier also eine kleine Liste der Dinge, die ich mir für 2012 vornehme:

1. Weiterhin vegetarisch leben
Ja, ich werde auch in 2012 und voraussichtlich in allen folgenden Jahren vegetarisch leben, habe mir aber vorgenommen, noch mehr auf Ernährung und andere Dinge zu achten. Nein, keine Sorge, Veganismus ist kein Thema 🙂

2. Weniger Kompromisse eingehen
Klar, Rücksicht nehmen ist nötig und sinnvoll. Aber wenn ich eins gelernt habe in den letzten Jahren, dann, dass es manchmal besser ist, keinen Kompromiss einzugehen, auch wenn das bedeutet, dass man dadurch vermeintliche Chance ausschlägt. Aber ich empfinde es als notwendig, auch wieder mehr an mich zu denken.

3. Schreiben und Musik machen
Naja, dass kheryha & lito. in 2011 quasi brach lagen und nicht viel passiert ist, ist keine wirkliche Neuigkeit. Dass ich schriftstellerisch quasi nichts geschafft habe auch nicht. Das soll (und wird!) sich in 2012 ändern. Es wird Kurzgeschichten, neue Musikstücke und zumindest Teile meines Romans zu lesen geben, daneben soll das Bloggen wieder mehr (oder überhaupt einen) Stellenwert erhalten.

4. Weniger gestresst sein
Rückblickend war 2011 ein anstrengendes Jahr, was nicht nur negativ zu verstehen ist. Die Geburt meines Sohnes hat anhaltenden Stress ausgelöst, der aber durchaus seine schönen Seiten hat. Der Job hat einige Male für sehr anstrengende Passagen gesorgt, gerade zum Jahresende hin ist es immer der Horror. Aber, auch das habe ich gelernt, den Stress macht man sich zum Großteil selbst. Das heißt also, dass ich selbst mehr darauf achten werde, mich nicht unnötig unter Druck zu setzen und vor allem, den Stress nicht auf Menschen zu übertragen, die nichts dafür können.

Zugegeben, das ist jetzt nicht die umfangreichste Liste guter Vorsätze, aber ich wäre vollauf zufrieden, wenn ich diese am Ende des kommenden Jahres als erledigt ansehen könnte.

Mehr kheryha in 2012

Nachdem ich mit meinen Bestrebungen, mehr bloggen, Musik machen und generell schreiben zu wollen, in 2011 recht kläglich gescheitert bin, ist nun der Plan gefasst, genau das (und diesmal wirklich) in 2012 zu schaffen.

Das überarbeitete Design von kheryha (hier kommt das wirklich vorzügliche „arras“-Theme zum Einsatz) ist nur der erste Schritt, auch hieran wird sich noch einiges ändern…meine recht beschränkten CSS-Kenntnisse verzögern den Umbau ein wenig 🙂 aber man kann ja nicht alles können. Irgendwann gibt´s auch ein Headerbild und so.

Neben dem üblichen Geblogge soll und wird es in 2012 mehr Musik von kheryha & lito. geben und darüber hinaus auch eigene schriftstellerische Sachen. Ich trage schon seit gefühlten Ewigkeiten jede Menge Ideen für meinen Roman, Kurzgeschichten, Gedichte und Songtexte mit mir herum, die aus Mangel an Zeit und an Gelegenheiten, sich wirklich mal nur darauf konzentrieren zu können, noch immer nur in meinem Kopf existieren. Mit der Zeit machte mir das kreative Chaos im Kopf immer mehr zu schaffen, so dass das jetzt alles mal raus muss. Ich richte dafür spezielle Bereiche auf kheryha.de ein, in denen es dann jeweils Kurzgeschichten und alles andere zu lesen geben wird.

Mittelfristig soll kheryha.de also zu einer richtigen Website werden und nicht mehr „nur“ Blog sein. Mal sehen, ob das in 2012 gelingt.

Same shit, different day.

Das Jahr ist schon wieder fast rum. Zeit für ein Resümee. Verglichen mit 2010 hat 2011 privat einige schöne Veränderungen gebracht, beruflich ist alles beim Alten, Zeit für Hobbies ist kaum da. Soll das alles sein? Auch wenn es sich ein wenig nach Realitätsverlust anhören mag, bin ich noch immer der Überzeugung, dass einige Dinge anders laufen könnten. 2012 soll und wird für mich ein Jahr der Veränderungen werden, mit der vagen Hoffnung darauf, den Spagat zwischen Beruf und Privatleben besser (oder überhaupt?) hinzubekommen.

Musik und Schreiberei liegen brach, aus schlichtem Mangel an Zeit. Dabei spüre ich beinahe täglich, dass die kreativen Energien darauf drängen, kanalisiert zu werden und das auf eine Weise, in der es mein Job nicht ermöglicht. Was nützen tolle Ideen, die man mit sich herumtragen muss, weil man keine Zeit findet, sie zu Papier oder in den Sequenzer zu bringen? Das mag Jammern auf hohem Niveau sein, aber die Situation ist einfach unbefriedigend. Streß auf Arbeit und das Gefühl, dass man für zwei Stellen arbeitet, aber nur für eine bezahlt wird, machen das Ganze nicht unbedingt besser. Aber, wie sagte schon Han Solo in der Müllpresse des Todessterns: „Es könnte schlimmer sein.“

Also, genug selbst bemitleidet, Nägel mit Köpfen müssen her. Und diese wollen dann auch eingeschlagen werden. 2012, du Jahr der Veränderungen, ich erwarte dich.