Projekt „Carne Vale“ (Zwischenbericht Februar)

Bin also jetzt seit fast zwei Monaten Vegetarier. Soweit alles gut, keine Fleischhungerattacken oder ähnliches, im Gegenteil. Ich habe mich gut daran gewöhnt, komplett fleischlos zu leben. War es anfangs sehr schwierig, beim Einkaufen Dinge zu finden, die ohne Fleisch hergestellt wurden und trotzdem essbar erschienen, so ist es mittlerweile völlig normal geworden. Ich bin auch (noch?) nicht zum militanten Fleischesserfeind geworden und gehe davon aus, dass das nicht passieren wird. Durch das bewusstere Einkaufen und Zubereiten habe ich festgestellt, dass ich tatsächlich weniger esse und trotzdem satt werde. Das äußert sich auch daran, dass ich schon über zwei Kilo abgenommen habe, was schon beachtlich ist, da ich mich trotz Fleischverzicht noch immer verhältnismäßig ungesund ernähre. Naja, zuviel Süßkram, den ich aber nicht als Fleischersatz verputze, wie es angeblich einige Neuvegetarier tun.

Ja, somit wäre zunächst festzustellen, dass es durchaus möglich scheint, sich zumindest zwei Monate fleischlos zu ernähren, ohne durchzudrehen und auf der Straße Menschen anzufallen.

Two down, ten to come.

Projekt: Carne Vale (erste Woche)

Ja, die erste Woche ist also geschafft, ohne Fleisch und Fleischprodukte. Bisher keine großen Probleme, eher manchmal durchbrechende Gewohnheiten, die zunächst noch bewusst bekämpft werden wollen. Ich habe festgestellt, dass es für einen Vegetarier verhältnismäßig sinnlos ist, sich in eine McDonalds-Filiale zu begeben (vgl. „Dinge, die mir früher nie aufgefallen sind“).

Also, weiter gehts. 1 down, 51 to come. Weeks, of course.

Projekt „Carne Vale“, 2011 und so…

2010 ist zuende. Ein anstrengendes, stressiges und zu großen Teilen nervtötendes Jahr hat endlich ein Ende gefunden. Yay! Nun, mal sehen, was 2011 so zu bieten hat.

Für mich beginnt ein persönliches, spannendes Projekt (Codename: „Carne vale“), denn ich werde mich 2011 unter die Vegetarier begeben! Heißt, ich werde in 2011 kein Fleisch essen. Mal sehen, wie lange ich das durchstehe. Neben gesundheitlichen Gründen spielen in der Tat auch ethische Überlegungen eine Rolle dabei, ohne dass jetzt zu erwarten ist, dass ich gleich nächste Woche zum überzeugten Veganer mutieren werde. Ich sehe es eher als Selbstversuch an und erhoffe mir einen positiven Einfluss auf meine Gesundheit und, wer weiß, vielleicht auch auf mein Seelenleben.

Aus diesem Anlass werde ich wohl auch wieder häufiger bloggen, als es in 2010 der Fall war, und von meinen Fortschritten (?) als Vegetarier (!) berichten. Soviel Zeit muss sein…es wird also wieder sinnvoller werden, hier öfter mal vorbeizuschauen.