Kurzreview: „Beyond“

Ich halte ja nicht viel von Filmen, auf deren Cover mit großen Namen geworben oder Vergleiche mit Genreklassikern gezogen werden. Trotzdem habe ich mir „Beyond“ mit John Voight angeschaut, in der Erwartung, einen spannenden und leicht übersinnlich angehauchten Film zu sehen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=AEJ5DgTYqa4

Im Nachhinein bin ich enttäuscht, denn hier wurde viel Potential vergeudet, der angekündigte „sensationelle Twist“ am Ende lässt sich bereits nach etwas mehr als einer halben Stunden erahnen, gleichzeitig ist er in keiner Weise mit dem auf dem Cover erwähnten „The Sixth Sense“ zu vergleichen. Rory ist Aurora, na noch offensichtlicher ging es wohl nicht?

Handwerklich macht der Film viel richtig, die Darsteller und vor allem die winterliche Landschaft sind sehr gut gewählt und in Szene gesetzt. Der paranormale Anteil am Plot ist zwar nicht besonders originell, aber doch noch ganz gut in die Handlung eingebettet. Leider geht dem Film am Ende etwas die Luft aus. Ich erwartete einen schockierenden oder total abgefahrenen Endtwist (siehe Bruce Willis in „The Sixth Sense“), aber die lahme Auflösung lässt dem Film zum Ende hin die Puste ausgehen. Wer eine Geisterstory oder ähnliches erwartet, wird nicht auf seine Kosten kommen, das Übernatürliche in „Beyond“ wirkt wie zusätzlich mit dran gestrickt.

So bleibt ein akzeptabler Film, der besser hätte sein können, dem Freund leicht unterkühlter Krimis mit einem Faible für kleinere Mystery-Ausflüge aber schon Spaß machen könnte.

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