Projekt „Carne Vale“, Bericht zum Jahresende

Heute fragte der Subway-Mensch, ob er denn mein Veggi-Patty-Sandwich „mit Fleischfingern“ (also Handschuhen, die vorher Fleisch berührt hatten) anfassen dürfte. Ich war beeindruckt, ließ es mir aber nicht anmerken und bejahte. Ich möchte mir schließlich meine Toleranz so lange es geht erhalten… Und immerhin wurde ich bei Subway auch schon mal gefragt, ob ich denn extra Bacon zu meinem Veggi-Patty haben wollte *rolleyes*.

Nun, das erste Jahr meines Lebens ohne Fleisch und Fleischprodukte neigt sich dem Ende entgegen und es sieht so aus, als würde ich diesen Ernährungs- und ja, auch Lebensstil weiterführen. Probleme gibt es keine, lediglich wird mir immer wieder vor Augen geführt (oder vielleicht merke ich es einfach jetzt eher als früher), wie extrem normal das Fleischessen für den überwiegenden Rest der Gesellschaft ist. In den allermeisten Restaurants (von Fast-Food mal ganz zu schweigen) ist es schon Glück, wenn überhaupt was Vegetarisches auf der Karte steht. Dabei sollte man doch meinen, dass im Zuge gesunder Ernährung, Wellness, fernöstlicher Esoterik etc. das vegetarische/vegane Leben mittlerweile großflächig Fuß gefasst hätte…aber, nein.

Mittlerweile haben die Vegetarier-Witze unter den Kollegen aufgehört, die Familie hat´s (glaube ich) endlich auch im letzten Winkel verstanden, dass auch Geflügel und Fisch nicht auf meinen Teller kommen. Ich versuche noch immer nicht, andere zu bekehren und hoffe, dass das so bleibt. Aber keine Sorge, vegan werde ich in absehbarer Zeit ganz sicher nicht.

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