Filmtipp: „Screamers“

Es gibt sie, diese Filme, die auch nach Jahren nichts von ihrer Faszination verlieren. „Screamers“ ist so ein Film. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich den zum ersten Mal gesehen habe, es muss aber mehr als zehn Jahre her sein.  Was ich noch weiß ist, dass mich der Film sofort in seinen Bann ziehen konnte und besonders das Ende dafür sorgte, dass ich den Film noch heute empfehle.

Faszinierend an der Produktion, die im Prinzip auch eine langestreckte Episode von „Outer Limits“ sein könnte, ist die dichte Atmosphäre, die trotz vergleichweise einfacher Ausstattung zu packen weiß. Dazu gesellen sich ein wenig Action, etwas Endzeit-Scifi und eine Prise Mystery. Die Geschichte über den Konflikt zwischen zwei menschlichen Fraktionen, die in einem Krieg um Ressourcen Nuklearwaffen und vollautomatische Killerroboter einsetzen, entspinnt sich ohne moralischen Zeigefinger. Im Zuge der Handlung wird schnell klar, dass es ein fataler Fehler war, intelligente, autonom funktionierende Waffen zu bauen (besagte „Screamers“), da diese nicht länger zwischen Freund und Feind unterscheiden können wollen. Evolution ist das Stichwort. Toll umgesetzt und tief philosophisch, besonders das Ende finde ich immer wieder großartig, egal wie oft ich den Film sehe.

Tipp für jeden, der Scifi mag und dabei weniger auf Laserwaffen als auf spannend erzählte Geschichten steht.

Für den persönlichen Eindruck hier der Trailer.

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