Gerechter Reichtum?

Linke VersprechenJa, das ist doch mal eine Forderung und eine echt bekloppte dazu. Wie kann man bitte „Reichtum für alle“ fordern und direkt darunter den Schriftzug „Damit es im Land gerecht zugeht“ präsentieren. Das ist doch ein Widerspruch. Arbeit ist nicht gleich Arbeit. Dass ein gut ausgebildeter Facharbeiter mehr verdient als ein nicht ausgebildeter Gelegenheitsjobber ist nachvollziehbar. Anders herum wäre es absolut nicht gerecht, wenn beide gleich viel verdienen würden. Die logische Folge daraus wäre, dass die Bereitschaft sich zu bilden weiter nachließe, weil es einfach nicht mehr nötig wäre. Eine Forderung wie „Reichtum für alle.“ muss sich immer an den sozialen Schichten orientieren, die weit unten stehen, denn diese sind ja mit eingeschlossen. Es fände also ein Gleichmachen völlig ungleicher Dinge statt, Bildung würde entwertet, Arbeit würde entwertet, kurzum eine völlig  bescheuerte Forderung. Da könnte Herr Lafontaine auch gleich eine zweite Sonne fordern, weil es ihm im Sommer noch nicht heiß genug ist.

Mindestlohn, okay. Grundeinkommen, naja, kann man wenigstens drüber diskutieren. Aber „Reichtum für alle“? Herr Gysi und Herr Lafontaine sollten einfach zugeben, dass sie keine wirklichen Ideen haben und nicht solchen Quatsch schreiben. Dann lieber hohle Phrasen wie „Wir haben die Kraft“ oder „Deutschland kann mehr“. Das hat wenigstens erst gar keine Aussage, die unsinnig sein könnte.

Was Wahlversprechen angeht, gilt also ebenfalls: Manchmal ist weniger einfach mehr.

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